Unser Narrenrat

1

Unser Verein

„Making of“ Die   Schoaf-Hexen   aus   Weiler   im   Schwarzwald   wurden   im   März   2010   als   eingetragener   Verein   gegründet.   Mit   damals   ca.   25   aktiven   Hästrägern   machte   sich   der Verein   über   die   Gemeindegrenzen   hinweg   bekannt.   Mittlerweile   zählen   die   sympathischen   Narren   aus   Baden   über   120   Mitglieder,      wobei   der   größte   Teil   davon aktiv   mitwirkt.   Die   zahlreichen   Kinder   runden   den   Verein   ab.   Jugendarbeit   wird   im   Verein   groß   geschrieben,   denn   das   Hexle   von   heute   ist   die   Hexe   von   morgen. Dem   Verein   ist   es   wichtig,   die   Kultur   und   das   Brauchtum   der   Fasnet   zu   leben.   So   schloss   sich   der   Verein   im   Jahr   2014   der   “Europäischen   Narrenvereinigung BaWü” an und pflegt enge Kontakte zu historischen und auch jungen Vereinen. Das alles macht aus den Schoaf-Hexen einen attraktiven Verein für Jung & Alt.

Unser Häs

Unsere Legende „Es geschah im Birkwald“ Mitte   des   18.   Jahrhunderts   erwies   sich   die   Schafzucht   hierzulande   als   sichere   Einnahmequelle,   um   die   Familie   zu   ernähren.   So   betrieben   auch   ein   Mann   und eine   Frau   aus   Weiler   eine   immer   größer   werdende   Schafsherde.   Für   Ihre   starken   Schafböcke   waren   sie   in   der   Region   bestens   bekannt.   Eines   Tages   aber ereignete   sich   ein   tragischer   Unfall   auf   dem   Hof   des   Ehepaares,   welcher   sich   mitten   im   Dorf   befand.   Beim   Eintreiben   der   Herde   geriet   ein   Schafbock   außer Kontrolle und rammte den Schafbauer auf grausame Art und Weise zu Tode. Man sagt, ein seltsames Geräusch habe den Schafbock zu dieser Tat gezwungen. Das   ganze   Dorf   trauerte   um   den   geliebten   Schafsbesitzer.   Auf   diese   Tragödie   hin   tötete   die   Witwe   den   Schafbock   eigenhändig   im   Beisein   vieler   Dorfbewohner. Starr   vor   Schreck   mussten   die   Menschen   beobachten,   wie   das   Blut   des   Bockes   der   Frau   direkt   ins   Gesicht   spritzte.   Sie   schrie   so   laut,   dass   alle   Dorfbewohner vor   Angst   den   Ort   des   Schreckens   verließen.   Von   diesem   Moment   an   veränderte   sich   die   bis   dahin   von   allen   betrauerte   Witwe.   Sie   ließ   Ihre   Schafherde regelrecht verhungern und kümmerte sich nicht mehr um den Hof und auch um sich selber. Sie   wurde   sehr   schnell   alt   und   faltig.   War   ein   Schaf   dem   Tode   nahe,   so   schlachtete   sie   das   Tier   am   Dorfbrunnen   derart   grausam,   dass   das   Blut   in   Strömen   die Wege   entlang   floss.   Die   Dorfbewohner   fürchteten   sich   immer   mehr   und   verbannten   die   alte   Witwe   mit   Schwertern,   Fackeln   und   lautem   Geschrei   aus   dem   Dorf. Von   nun   an   hauste   sie   mit   Ihren   mageren,   kranken   Schafen   in   einer   alten   Hütte   im   Birkwald.   Keiner   traute   sich   in   die   Nähe   der   grausamen   Frau.   Über   Jahre hinweg fanden die Dorfbewohner aus  Weiler immer wieder verhungerte Schafe mit abgehacktem Kopf auf ihren Feldern und Äckern. Doch   eines   Nachts   geschah   etwas   Ungewöhnliches.   Der   pralle   Vollmond,   der   wunderschön   den   Birkwald   erfasste   verschwand   plötzlich   in   der   Dunkelheit,   ein lauter   Donnerschlag   ertönte   über   Weiler.   Jeder   Dorfbewohner   wurde   aus   dem   Schlaf   gerissen.   Es   begann   fürchterlich   an   zu   regnen,   der   Wind   pfiff   unerträglich um   die   Ecken,   gefolgt   von   einem   Erdbeben.   Plötzlich   war   es   still.   Man   konnte   eine   Stecknadel   fallen   hören.   Die   Dorfbewohner   schauten   ängstlich   aus   dem Fenster.   Der   Vollmond   trat   wieder   hervor   und   strahlte   sein   Licht   gebündelt   auf   den   Birkwald,   auf   die   Hütte   der   alten   Frau.   Die   Stille   war   unheimlich.   Aus   dem Nichts   konnte   man   das   Heulen   eines   Wolfs   hören.   Der   Wind   zog   wieder   auf   und   aus   dem   Birkwald   ertönte   ein   lauter   Schrei,   wie   damals,   als   die   alte   Frau   das Blut   in   ihr   Gesicht   gespritzt   bekam.   Wer   oder   was   lachte   und   kicherte   da   nur?   Es   war   wieder   still,   als   ob   nichts   gewesen   wäre.   Die   Dorfbewohner   atmeten   auf, kamen aber kaum noch in den Schlaf. Im   Morgengrauen   des   darauffolgenden   Tages   sprachen   sich   die   ältesten   Dorfbewohner   ab,   was   zu   tun   sei.      Man   beschloss,   die   mutigsten   Männer   in   den Birkwald   zu   senden,   um   nachzusehen,   was   genau   in   der   Nacht   zuvor   geschah.   Der   Nebel   erschwerte   die   Sicht   der   Späher.   Langsam   und   vorsichtig   schritten   sie voran. Man konnte deutlich den Herzschlag der Männer hören. Aber   plötzlich   war   auf   dem   Weg   etwas   zu   sehen.   Voller   Entsetzen   endeckten   die   Männer   den   Kopf   der   alten   Frau,   aber   vom   Körper   war   weit   und   breit   nichts   zu sehen. Bis heute bleibt es ein Rätsel, wo der Körper der alten Frau verblieb. Augenzeugen   nach   konnte   man   in   Nächten,   wo   der   Mond   am   hellsten   schien   und   der   Schatten   des   größten   Baumes   im   Birkwald   die   Stelle   kreuzte,   an   der   der körperlose   Kopf   der   alten   Frau   gefunden   wurde,   eine   kopflose   Gestalt,   begleitet   von   lautem   Gekicher   sehen,   wie   er   den   Weg   entlang   ritt.   War   das   die   alte   Frau? Keiner hatte eine Antwort auf diese Frage. Noch   heute,   wenn   in   Weiler   der   Wind   weht   und   der   Mond   mit   seinem   prallen   Licht   den   Birkwald   erleuchtet,   kann   man   leises   Gekicher   wahrnehmen,   aber   bis heute traute sich niemand mehr bei Vollmond und Wind in den Birkwald.

Unsere Termine

2 3
NAVIGATION
SOCIAL / APP
ANSCHRIFT Schoaf-Hexen e.V. Weiler Postfach 0124 78121 Königsfeld
KONTAKT e: info@schoaf-hexen.de Uwe Gönner, Vorsitzender f: +49 (0) 7725 / 915094 Klaus Kohler, stellv. Vorsitzender f: +49 (0) 7725 / 916049
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein" (Albert Einstein)
Maske Die Maske der Schoaf-Hexen ist aus Lindenholz geschnitzt und wird im Schwarzwald hergestellt. Jedes Exemplar ist ein Unikat und wird mit einem Gestell und einem weinroten Kopftuch abgerundet
Bluse Die Bluse besteht hauptsächlich aus schwarzem Stoff mit weinroten Akzenten auf der Vorderseite. Links und rechts am Ärmel befinden sich zwei verschiedene Aufnäher, mit der Aufschrift “Schoaf-Hexen” und “Weiler im Schwarzwald”. Ein weinrotes Halstuch verbindet die Bluse mit der Maske
Schürze Die Schürze ist in der Farbe Weinrot gehalten und beinhaltet gelbe und grüne Flicken. Die Farbe Gelb symbolisiert das Mondlicht und die Farbe Grün den Birkwald
Rock Der Rock der Schoaf-Hexen ist bis auf Ausnahme von grünen und gelben Flicken komplett in Schwarz gehalten. Die Farbe Schwarz soll die “Nacht” darstellen, in der die Legende spielt
Socken Die Socken der Schoaf-Hexen zeigen sich in zwei Farben. Eine Socke kommt in der Farbe Weinrot daher, die andere in der Farbe Schwarz. Welche Farbe auf welcher Seite getragen wird, entscheidet jede Hexe selber
Sonstiges Die Schoaf-Hexen tragen traditionelle Strohschuhe mit einem schwarzen Einband, und die Hände sind mit schwarzen Handschuhen bedeckt. Im Gegensatz zu konventionellen Hexen dient ein Treibstock aus Holz als nützliches Zubehör für die Umzüge

Uwe Gönner

Vorsitzender

Klaus Kohler

stellv. Vorsitzender

Andreas Seckinger

Schriftführer

Harald Blust

Kassierer

Frank Rapp

Häswart / Oberhexe

Jörg Broghammer

Technischer Zug

Christiane Burgbacher

Jugendwart

Armin Kammerer

stellv. Technischer Zug

Andrea Nagel

Beisitzer

Matthias Murer

Beisitzer

Florian Weisser

Beisitzer
Mitglied der Europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg e.V. http://www.env-bw.de/
Bildergalerie Bildergalerie Produktkatalog Produktkatalog Village´s Dark Side Party Village´s Dark Side Party Narrenfahrplan Narrenfahrplan
Schoaf-Hexen e.V. Weiler